Nach polynesischer Überlieferung soll Raiatea, früher „Havai’i, die heilige Insel“, als erste Insel Polynesiens besiedelt gewesen sei. Damit gilt Raiatea laut mündlicher Überlieferung als die Wiege Polynesiens.
Legenden und Mythologie geben den verschiedensten Sehenswürdigkeiten dann auch eine geheimnisvolle, magische Aura.
Der Berg Temehani zum Beispiel, eine Art Olymp Polynesiens, der noch heute über die Insel wacht und das „Paradies der Düfte“ ist, birgt eine weltweit einzigartige Pflanze: die seltsame „Tiare apetahi“.
Eine Gebirgskette trennt den Norden der Insel vom Süden ab. Die zahlreichen Wasserfälle, die schmale Bucht von Faaroa und die fruchtbaren Täler Raiateas versetzen ebenso in Entzücken wie die Reize der Lagune mit Blick auf die vorgelagerten Motu-Inselchen.
Insgesamt ist die Insel wie geschaffen für einen sanften Tourismus, in dem die landschaftliche Schönheit im Mittelpunkt steht. Aber auch unter Wasser hat Raiatea einiges zu bieten. Wer gerne taucht kann neben den Korallengärten auch einen um 1900 gesunkenen Dreimaster - die Norby - erkunden.
Das Dorf Apooiti ist mit dem größten Wassersportzentrum und einer luxuriösen Marina für die Flotten vieler Charterunternehmen und Tauchklubs ausgestattet. Aber auch sonst gibt es zahlreiche Charterunternehmen, die komfortable und luxuriöse Yachten für individuelle Törns mit und ohne Skipper anbieten. Raiatea hat sich als Yachthafen einen Namen gemacht.
Auf Raiatea besteht auch die Möglichkeit, die Insel auf Pferden zu erkunden.